• Kostenlose Lieferung im Inland ab 29€
  • 5% einmaliger Rabatt bei Neuregistrierung
  • Bezahlen Sie mit Paypal, Lastschrift , Kreditkarte oder "Kauf auf Rechnung"
A B C D E F G H I J K L M N O P R S T U V W Z

Vitamin B

Was die Wirkung und Bedeutung der Vitamine des B-Komplexes angeht, herrscht eine sehr starke Übereinstimmung zwischen dem Hund und dem Mensch. B-Vitamine müssen weitestgehend als essenzielle Nährstoffe durch die Ernährung zugeführt werden.

Der Bedarf an Vitamin B1 (Thiamin) beim ausgewachsenen Hund liegt bei ca. 20µg pro Kilogramm Körpergewicht. Der Bedarf bei Jungtieren liegt wesentlich höher. Die optimale Zufuhr würde durch den Magen-Darm-Inhalt von Pflanzenfressen erfolgen. Weniger ernährungsphysiologisch sinnvoll sind Hefe, Schweinefleisch und Mühlennachprodukte.

Roher Fisch enthält sogenannte Thiaminasen, die Vitamin B1 abbauen. Mangelsituationen zeigen sich in Fressunlst, Kotfressen, Herzkreislaufproblemen sowie  Störungen des Zentralnervensystems. Die Aktivierung von Vitamin B1 ist manganabhängig, daher dürfen Thiaminmängel nie alleine betrachtet werden.

Ahnlich verhält es sich mit dem Vitamin B2 (Riboflavin). Der Bedarf beim erwachsenen Hund beträgt 50µg je Kilogramm Körpergewicht. Da in den üblichen Futtermitteln wie Leber, Lunge, Vormägen und Milch reichlich Vitamin B2 vorhanden ist, sind Mangelerscheinungen wie Appetitlosigkeit, Muskelschwäche,  Hauterkrankungen und Hornhauttrübungen selten.

Vitamin B6 (Pyridoxin) wird durch Zink aktiviert und gilt als das  Nervenvitamin schlechthin. Der Bedarf wird auf 60µg je Kilogramm Körpergewicht angesetzt.  Kaltgepresstes Leinöl kann den Bedarf an Vitamin B6 erhöhen.

Vitamin B12 (Kobalamin) zeichnet sich dadurch aus, dass dieses Molekül ein Spurenelement und zwar Kobalt als Cofaktor enthält. Mangelerscheinungen treten nur bei den Tieren auf die entweder genetisch (Riesenschnauze) betroffen sind,  oder der Damm geschädigt ist. Die Zufuhr sollte bei  0,5 bis 1µg pro Kilogramm Körpergewicht liegen. Vitamin B12 hat eine sehr große Bedeutung für die Lebergesundheit. Auch hier sind Hunde, die zu chronischem Durchfall neigen gefährdet, in eine Mangelsituation zu geraten.

Der Bedarf an Pantothensäure liegt beim erwachsenen Hund bei 200 µg pro Kilogramm Körpergewicht und ist im Normalfall durch die Fütterung gut gedeckt. Mangelerscheinungen zeigen sich in  Appetitverlust, Haarausfall, Durchfall oder nervösen Störungen.

Der Bedarf an Nikotinsäure richtet sich nach dem Angebot an hochwertigen Eiweißen  in der Fütterung.  Der Bedarf zwischen 200 und 450 µg pro Kilogramm Körpergewicht. Mangelerscheinungen entstehen durch eine zu getreidehaltige Fütterung und zeigen sich in Veränderungen von Haut- oder Schleimhäuten. Eine Überversorgung ist nicht zu erwarten.

Biotin kann auch beim Hund als das Vitamin für glänzendes Fell gutes Krallenwachstumbetrachtet werden. Mangelerscheinungen  zeigten sich auch durch Ergrauen der Haare, Haarausfall, Verhornungsstörungen und Schuppenbildung mit Juckreiz. Der Bedarf an Biotin liegt zwischen 2 und 4µg pro Kilogramm Körpergewicht.

Die Versorgung mit Folsäure beim Hund scheint prinzipiell gesichert zu sein, der Bedarf  liegt bei 4 µg pro Kilogramm Körpergewicht. Die Zufuhr an Folsäure erfolgt durch grüne Pflanzenteile,  Hefe und Leber.

 

Quelle: Dr. Weyrauch

Diese Website nutzt Dienste von Facebook® u.a. zur Optimierung von Anzeigen. Sie können der Nutzung hier widersprechen. Mehr erfahren