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Die Hyalommazecke

Die Hyalommazecke – eine neue Bedrohung

 

Hyalomma ist eine Gattung der Schildzecken mit etwa 27 Arten, von denen viele als Krankheitsüberträger – vor allem für das Krim-Kongo-Fieber und das Zecken-Fleckfieber – verantwortlich gemacht werden.

Die Gattung ist in den Trocken- und Halbtrockengebieten Afrikas, Asiens und Europas verbreitet, in Nord- und Mitteleuropa kam sie lange nicht vor, sie war insbesondere nicht in der Lage, dort kalte Winter zu überleben.

In der Schweiz wurden Zecken dieser Gattung bereits 1975 beobachtet. Vermutet wurde dabei eine Einschleppung durch Zugvögel, da die Hyalomma bis zu vier Wochen an ihrem Wirt haften können. Eine systematische Erfassung findet in der Schweiz nicht statt; gemäß der Universität Zürich würde man bei einer gezielten Suche auf Exemplare dieser Gattung stoßen.

In Deutschland wurde 2015 erstmals ein an einem Pferd saugendes Exemplar von Hyalomma rufipes nachgewiesen. Nach zwei Einzelfunden in den Jahren 2015 und 2017 wurden in Deutschland 2018 sieben Exemplare festgestellt, die vermutlich durch Vögel eingeschleppt wurden. Wissenschaftler führen ihr Auftreten auf den heißen, trockenen Sommer in Deutschland zurück, da Hyalomma eine geringe Luftfeuchtigkeit benötigt. An einem Tier wurden Rickettsia-Bakterien festgestellt, die das Zecken-Fleckfieber auslösen. In Nordrhein-Westfalen wurde sie im Oktober 2018 nachgewiesen, im Dezember 2018 wurde sie auch in Schleswig-Holstein gefunden. Neue Zeckenfunde im Juni 2019 – fünf Tiere wurden auf einem Pferdehof in Nordrhein-Westfalen entdeckt, ein weiteres in Niedersachsen – legen nahe, dass die tropische Zecke erstmals in Deutschland überwintern konnte. Das schlossen Forscher der Universität Hohenheim und der Universität der Bundeswehr München aus dem Alter der Tiere.

Die Hyalomma-Zecke ist sehr viel lebhafter - sie wird zunächst mit Spinnen verglichen, weil sie sich sehr lebhaft bewegen und auffällig sind, weil sie gemusterte (getigerte) Beine haben."

Die Exoten können sich im Gegensatz zu unserem heimischen Holzbock aktiv auf ihren Wirt zubewegen und dabei eine Strecke von bis zu hundert Metern zurücklegen. Der Gemeine Holzbock lauert dagegen im Gras und wartet, bis ein geeignetes Tier zum Blutsaugen vorbeikommt.

Eines haben der Holzbock und die Zecken aus den Tropen jedoch gemeinsam: Auch der Mensch ist ein potenzieller Wirt.

Vertreter der Hyalomma-Zecken können so etwa das Alkhurma-Virus übertragen, das schwere Fiebererkrankungen auslösen kann. Auch das Bakterium Rickettsia aeschlimannii kann von den Zecken auf den Menschen übergehen. Es löst eine Form des Zecken-Fleckfiebers aus.

Eine Ansteckung ist allerdings nur möglich, wenn die Tiere zuvor an einem mit dem Virus oder Bakterium infizierten Organismus Blut gesaugt haben. In Deutschland ist das sehr unwahrscheinlich.

 

Quelle: Wikipedia; Unser Tierarzt

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