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"Das hat er ja noch nie gemacht!"

Liebe 4PfotenBio.de-Freunde,

 

für die meisten von uns ist der Urlaub leider vorüber und die ersten Arbeitswochen ebenfalls. So auch für uns von 4PfotenBio.de.

Im Urlaub hatten auch wir wieder etliche Hunde-Mensch-Kontakte im Wald, auf der Straße, im Rahmen von Geschäftseinladungen, etc. Dabei konnten wir teilweise super ausgebildete, folgsame und trotzdem witzige Hunde erleben, machten aber auch Erfahrungen mit dem genauen Gegenteil.

Aus diesem Grund sind wir auf die Idee gekommen, einen kleinen Blog-Artikel über das Für und Wider zum Thema Hundeschule und Hundeerziehung zu schreiben. Denn unserer Meinung nach, ist die artgerechte Sozialisierung gerade bei aktiven Hunden, für ein angenehmes Miteinander von Hund und Mensch unabdingbar.

Wir wurden im Rahmen unserer Recherche von unserer lieben Hundeschule unterstützt, die uns immer mit Rat und Tat zur Seite steht – Struwwelköter Dorothee Knobloch, 67715 Geiselberg.

 

Ist eine Hundeschule für meinen Welpen oder erwachsenen Hunde nötig?

 

Diese Frage lässt sich so pauschal nicht beantworten. Unserer Meinung nach kommt es auf ganz viele Faktoren an.

Generell kann ich nicht sagen, dass jemand der noch keinen Hund hatte, unbedingt eine Hundeschule besuchen muss und jemand, der schon mehrere Hunde gehalten hat, sich den Besuch schenken kann.

„Hundeerfahrung“ bedeutet nicht zwangsläufig, dass ich der Herausforderung eines neuen Tieres mit neuen charakterlichen Eigenschaften, unbedingt gewachsen bin. Und im Umkehrschluss – Ersthundehalter können Hunde natürlich auch allein erziehen.

Generell kann man auch nicht sagen, dass man unbedingt mit einem Welpen eine Hundeschule besuchen muss. Wenn ich mir z.B. bereits „Hundeerfahrung“ angeeignet habe und weiß, was mein ausgewachsener Hund können sollte – egal ob nun Kommandos und/oder im Zusammenleben mit uns Menschen – so kann ich dies natürlich auch ohne eine Hundeschule bewerkstelligen.

Allerdings können wir nach unserer eigenen Erfahrung – mit unseren beiden Beagles –  berichten, dass es für uns sowohl als Ersthundehalter als auch als Zweithundehalter 3 Jahre später absolut sinnvoll war, bereits in die Welpenschule zu gehen.

Die Hilfestellungen eines guten Trainers waren und sind für uns weder durch Bücher noch durch Youtube-Videos zu ersetzen.

Im Rahmen der gemeinsamen Zusammenarbeit (Hund, Halter, Trainer) über mehrere Jahre, kann man auch als erfahrener Hundehalter immer wieder profitieren.

Denn gerade von erfahrenen Hundehaltern hören wir doch immer wieder den tollen Satz: „Das hat er ja noch nie gemacht!“.

 

Die Hundeschule stellt auch Trainingseinheiten zur Verfügung, mit denen der oft angesprochenen Sozialkontakt unter Hunden entsprechend geübt und gelebt werden kann.

Dies kann natürlich auch in einem Bekanntenkreis gelebt und geübt werden, der über Hundehalter verfügt. Allerdings ist dies nach unserer Erfahrung dann überwiegend immer der gleiche Bekannten- und Hundekreis.

Wohingegen wir in der Hundeschule immer wieder neuen Fellnasen begegnet sind und wir als auch die Hunde sich immer wieder neuen sozialen Herausforderungen (Rangfolge, Mobbing, Problemhunde) stellen mussten.

 

Wohin mit einem Problemhund?

 

Im Rahmen unserer Hundeerfahrung sind wir natürlich auch immer wieder sogenannten „Problemhunden“ begegnet. Aggressive streitlustige Hunde, Hunde mit enormen Ängsten, misstrauische Hunde, total aufgedrehte Hunde oder fast schon lethargische Hunde.

Gerade bei dieser Thematik scheiden sich die Geister – denn die erste Frage, die sich Hundehalter stellen müssen, ist die, ob der Hund wirklich ein Problem hat, oder sie mit der Erziehung ihrer Hunde wohlmöglich überfordert sind?

Unserer Meinung nach, ist spätestens bei Auftreten von Problemen in der Hundeführung (Bissigkeit, Unterforderung, Überforderung, Auffälligkeiten im Sozialkontakt, etc.), der Besuch eine Hundeschule und/oder eines Hundetrainers notwendig.

Eine Hundeschule mit gut ausgebildeten und erfahrenen Hundetrainern, wird das Verhalten und die Interaktion zwischen Hund, Artgenosse und Menschen analysieren und entsprechende Hilfestellung anraten. Dabei sollte ein artgerechtes Zusammenleben zwischen Hund, Hundehalter und Artgenossen im Vordergrund stehen. Keinem Hund und keinem Hundehalter nützt es, das Tier bei eigener Überforderung ins Tierheim abzuschieben!

Ein gute Hundeschule ist aber nicht nur für die Erziehung und/oder eine eventuelle Verhaltenskorrektur da – ein gute Hundeschule bietet auch Kurse für Auslastung und Spaß an.

Arbeitshunde, wie z.B. Hüte- und Herdenschutzhunde können ohne entsprechende Auslastung schnell verhaltensauffällig werden. Gerade für diese Hunderassen ist ein Besuch einer Hundeschule angeraten, denn viele Hundehalter können einen solchen Hund weder in der Stadt, noch auf dem Land wirklich auslasten.

Die Palette der Auslastungsangebote ist groß – so macht es Mensch und Tier irre viel Spaß Personen (Mantrailing) oder Gegenstände (Zielobjektsuche) zu suchen, während die anderen sich lieber sportlich betätigen (Agility, Longieren, etc.) und ein ganz anderer schwingt eventuell seine Hüften und Pfoten im Takt der Musik (Tango an der Leine).

Sprecht Eure Hundeschule oder Euren Trainer/in darauf an – es macht wirklich viel Spaß!

 

Individuelle Entscheidung für eine Hundeschule – Was soll ich nun machen?

 

So unterschiedlich Menschen und Fellnasen sind, so unterschiedlich fällt die Antwort auf die Frage aus: „Muss ich mit meinem Hund in die Hundeschule“.

Viele Hundehalter fühlen sich schon nach kurzer Zeit nach Einzug der Fellnase in die eigenen vier Wände, überfordert oder sogar entnervt. Andere sind bereits „alte Hasen“ in der Hundehaltung und meistern die täglichen Herausforderungen in der Hundehaltung mit Bravour.

Wir wollen – trotz mehrerer Jahre Hundeerfahrung – auf die Angebote und die Hilfestellung unserer Hundeschule nicht verzichten.

Unsere Hundeschule (Struwwelköter Geiselberg) steht dabei auch für Einzelstunden und zur Analyse individueller Problemstellungen zur Verfügung. Und die kommen wahrlich immer wieder zum Tragen – so individuell wir Menschen sind, so individuell sind unsere Fellnasen.

Daher gilt für uns – egal ob Ersthundehalter, oder alter Hase – ein Besuch einer Hundeschule ist immer ein Mehrwert – Erziehung, Auslastung, individuelle Korrektur und Fun – zum Wohle eines guten Zusammenlebens zwischen Mensch und Hund.

Ihr entscheidet, welchen Hunde Ihr an Eurer Seite haben wollt.

 

Wuffige Grüße

Euer 4PfotenBio-Team

 

 

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