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Die "Braune Hundezecke" - ein weiterer neuer Parasit - gefährlich auch für uns Menschen!

Liebe 4PfotenBio-Freunde, 

 

als wären unsere heimischen Zecken nicht schon eine Plage genug – neben der z.B. immer häufiger vorkommenden Hyalommazecke aus Afrika und Asien, nistet sich derzeit klammheimlich eine weitere Zeckenart in unseren Gefilden ein.

Die Braune Hundezecke (Rhipicephalus sanguineus), die bisher vorwiegend in Afrika und im südlichen Mittelmeerraum beobachtet wurde, wird durch unsere heißeren Sommer mehr und mehr auch bei uns gesichtet.

 

Wie erkennt Ihr die „Braune Hundezecke“:

 

Die Braune Hundezecke ist im nüchternen Zustand etwa drei Millimeter groß, im vollgesogenen Zustand sind Weibchen bis zu 12 Millimeter lang. Sie sind rötlich-braun gefärbt, Weibchen haben im Vorderkörper ein dunkleres Rückenschild. Die vier Beinpaare sind braun.

Die Nymphen sind etwa einen Millimeter die Larven etwa 0,5 Millimeter groß.

Die Weibchen legen nach der Blutmahlzeit ihre Eier versteckt im Boden bzw. in Verstecken in Wohnungen und an Hunderuheplätzen ab. Nach drei Wochen schlüpfen die Larven, die ebenfalls an Hunden Blut saugen. Sie häuten sich zu Nymphen und diese schließlich zu den Adulten. Der gesamte Entwicklungszyklus findet auf dem Hund statt und dauert etwa drei Monate.

Hundezecken sind sehr bewegungsaktiv. Sie können durch kleine Ritzen und entlang von Versorgungsschächten auch benachbarte Räume besiedeln. Durch den kurzen Entwicklungszyklus kann es schnell zu einem Massenbefall kommen. In kühlerer Umgebung verfallen sie in eine Kältestarre (Diapause) und können auch ohne Wirt bis zu einem Jahr überleben.

 

Deshalb:

 

Erhöhte Wachsamkeit ist angesagt - Euer Liebling kann diese eingewanderte Zeckenart in die Wohnung einschleppen, wo sich die "Braune Hundezecke" pudelwohl fühlt. Dort kann sie sich zur Plage auswachsen und auch auf den Menschen übergehen.

Mit dem Klimawandel wächst nach Ansicht von Forschern die Gefahr von Infektionen durch eingewanderte Zeckenarten - wie zum Beispiel durch die Hyalommazecke.

Die aus Afrika und Südeuropa eingewanderte Braune Hundezecke gehört nun ebenfalls zu unserem Spektrum der Parasiten, mit denen unsere Fellnasen – und in diesem Fall leider auch wir Menschen - immer mehr zu kämpfen haben.

Braune Hundezecke - unauffällig und flink…

Die Braune Hundezecke mag Temperaturen um 25 Grad und wartet in kleinen steinigen Spalten darauf, dass sie einen Wirt befallen kann.

 

Die „Braune Hundezecke“ auch für uns Menschen gefährlich?

 

Die „Braune Hundezecke“ bevorzugt Hunde - in Ausnahmefällen aber auch Menschen.

Das Fiese daran: Anders als andere Zecken fühlt sich die Braune Hundezecke in Wohnungen, eingeschleppt von Ihrem Vierbeiner, pudelwohl. Dort kann sie sich regelrecht zur Plage auswachsen. Ein Zeckenweibchen dieser Art kann bis zu 4.000 Eier ablegen. Das kann sich schnell innerhalb einiger Monate zu Tausenden von Zecken in der Wohnung aufsummieren.

Bei einem akuten Befall der Wohnung mit der braunen Hundezecke, solltet Ihr unbedingt einen Ungeziefer-Experten zu Rate ziehen, der sich mit dieser Zeckenart auskennen. Denn falsche Maßnahmen könnten die Situation womöglich noch verschlimmern - mit stark erhöhtem Gesundheitsrisiko für Mensch und Tier.

Braune Hundezecke hat auch den Menschen im Visier

Wenn der Wirt, also Ihr Hund, für die Zeckenpopulation nicht mehr ausreicht, weicht die Zecke auch auf den Menschen aus.

 

Welche Krankheiten werden nach bisherigem Kenntnisstand übertragen?

 

Zwar konnten bisher weder FSME oder Borreliose-Erreger bei der Braunen Hundezecke nachgewiesen werden, aber die braune Hundezecke dient trotzdem als Überträger mehrerer Krankheitserreger.

Einige dieser Keime, wie beispielsweise die Babesien (eine Bakteriengattung), gibt die Zecke auch an ihre Eier weiter und erzeugt so tausende infizierte Nachkommen.

Während des Blutsaugens gelangen die Krankheitsauslöser von der erwachsenen Zecke ins Wirtstier.

Die Hundezecke kann deshalb mehrere für Hunde gefährliche Krankheiten hervorrufen, darunter:

Babesiose (Symptome: Fieber, Blutarmut),

Hepatozoonose (Symptome: Fieber, Gewichtsverlust, Blutarmit, Schwellung der Lymphknoten) und die

Ehrlichiose (Symptome: Fieber, Nasenbluten, Schleimiger Nasenausfluss)

 

Ihr seht, es wird für uns Hundehalter leider nicht einfacher – die heißeren Sommer sind zwar für viele für uns eine tolle Sache, aber damit steigt die Zahl der Parasiten in unserer Natur.

Vor allem müssen wir zukünftig noch mehr auf der Hut sein vor Parasiten, die bisher in unserer heimischen Natur nicht vorgekommen sind.

Ein guter Schutz ist daher unerlässlich – Ihr findet passende Produkte, für Euren Liebling und die Liegeplätze und Hundetextilien hier bei 4PfotenBio.de.

Bleibt wuffig aufmerksam…

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