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Wenn unsere Hunde älter werden...

Wenn unsere Hunde älter werden….

 

 

Alter Hund - Wann ist mein Hund ein Senior?

Wir Hundehalter hören es nicht gerne – auch unsere Fellnasen werden älter…

Eben sind wir noch zusammen über die Wiesen gerannt, haben den Agility-Parkour gemeistert oder den ein oder anderen Berg bezwungen und schon sieht das Springen auf die Couch eher wie Bergsteigen aus…Doch wann sind Verhaltensänderungen bei alten Hunden normal und bei welchen Anzeichen solltet Ihr Euch Sorgen machen? In diesem Beitrag möchten wir Euch zeigen, wie sich Eure Fellnase im Alter verändert und auf was im Grund zu achten ist.

 

Äußere Anzeichen eines alten Hundes

Ab wann ein Hund als alt zu bezeichnen ist, kann man pauschal nicht sagen. Denn auch bei Hunden gilt: Ein Hund ist so alt, wie er sich fühlt oder verhält. Allgemein gesagt, zählen Hunde ab dem 7. oder 8. Lebensjahr zu den Senioren, auch wenn sie sich noch lange nicht so verhalten. Nicht selten berichten Hundebesitzer von ihrem vermeintlichen Seniorhund, der noch quickfidel und bestens in Form ist. Dabei hängt das Älterwerden von Rasse und Größe des Hundes ab. Größere Hunde altern schneller als kleine Hunde, die Wissenschaft ist jedoch noch nicht sicher, was der Grund dafür ist.

Auch wenn das Verhalten des Hundes nichts über sein wahres Alter aussagt, kann man im Fell doch das eine oder andere graue Haar entdecken. Je älter der Hund, desto fortgeschrittener sind natürlich die Altersanzeichen. Das Fell hat nicht mehr eine so intensive Farbe, der Glanz nimmt ab und auch von seinem Körperbau wirkt ein alter Hund nicht mehr so stattlich und muskulös.

 

Äußere Anzeichen eines Seniorhundes sind:

Weiß-graues Fell, vor allem um die Schnauze und die Ohren

Die Farbintensität und der Fellglanz nehmen ab

Die Muskeln des Hundes sind nicht mehr so ausgeprägt

Der Fellwechsel dauert deutlich länger

 

Vielleicht ist es Euch auch aufgefallen, dass Eure Seniorhunde vermehrt haaren und der Fellwechsel deutlich länger anhält als früher. Wir Beagle-Halter können hiervon ein Lief singen! Das liegt daran, dass der Stoffwechsel von alten Hunden langsamer arbeitet und dadurch die Nährstoffe schlechter aufgenommen und verarbeitet werden. Hochwertige natürliche Nährstoffe können besser aufgespalten werden und der Organismus des Hundes benötigt weniger Energie zum Verarbeiten.

Um Eure Senior-Lieblingen beim Fellwechsel besser zu unterstützen, sind Nährstoffe wie Bierhefe und verschiedene Öle unabdingbar. Während Bierhefe dem Hundefell wichtige B-Vitamine liefert und den Haut- und Fellstoffwechsel anregt, sorgen Öle wie das Kokosöl für Hunde oder das Lachsöl für Hunde für ein glänzendes und elastisches Fell. Zusätzlich regen die Inhaltsstoffe das Immunsystem alter Hunde an und unterstützen so die Gesundheit.  

 

Seniorhund – Verhalten alter Hunde

Doch nicht nur das Äußere unserer Hunde verändert sich im Alter. So wie wir Menschen entwickeln Hunde zuweilen ein anderes Verhalten. Sie werden träger, da der Stoffwechsel nicht mehr so aktiv ist und weniger Energie produziert, sie schlafen deutlich länger und haben eine geringere Ausdauer. Im Allgemeinen bewegt sich der Seniorhund weniger. Er zieht sich öfter zurück und sucht seine Ruhe. Manchmal entwickeln Seniorhunde auch Ängste, z.B. alleingelassen zu werden oder vor starken Geräuschen. Auch werden viele Seniorhunde wieder anhänglicher und suchen Eure Nähe oder das genaue Gegenteil ist der Fall.

Selbstverständlich müssen nicht alle Verhaltensänderungen bei Deinem Hund auftreten. Die Symptome des Älterwerdens hängen individuell vom Hundecharakter, seiner Lebensweise und natürlich der Rasse und Veranlagung ab.

Verhaltensänderungen alter Hunde, die Euch Sorgen machen sollten, sind plötzliche Umschwünge: Der Hund möchte von einem Tag auf den anderen nicht mehr spazieren, wirkt müde und abgeschlagen oder verweigert sogar sein Essen. Auch eine Zunahme an Aggressivität gegenüber anderen Tieren und Menschen sowie vermehrte Unsauberkeit im Haus sollten genauer beobachtet und mit dem Tierarzt oder Tierheilpraktiker abgesprochen werden. Das können nämlich erste Anzeichen für eine Canine Cognitive Dysfunktionssyndrom (CCD) sein. Das ist eine Erkrankung des Gehirns und des Nervensystems, die der Alzheimerkrankheit beim Menschen ähnelt.

 

Symptome Canine Cognitive Dysfunktionssyndrom (CCD):

Desorientierung: Der Hund starrt in die Leere, vergisst, wo er eigentlich hinwollte und erkennt ihm bekannte Personen nicht mehr. Er wirkt verwirrt und ziellos.

 Abnahme sozialer Interaktionen: Der alte Hund hat kaum Interesse an körperlicher Nähe: Streicheleinheiten und Zuwendung werden zunehmend ignoriert. Das Begrüßen der Besitzer oder anderer bekannter Personen fällt deutlich weniger freudig aus als früher. Auch Stimmungsschwankungen nehmen zu.

Veränderter Schlaf-Wach-Rhythmus: Die Schlafphase des Hundes dauert deutlich länger. Jedoch verschiebt sich die Schlafphase und der Seniorhund schläft in der Nacht schlechter und wirkt rastlos.

Veränderung der Aktivität – zielloses Umherwandern: Alter Hund läuft ständig umher; zielloses Umherwandern und ein geringeres Interesse an der Umwelt sind ebenfalls Symptome einer CCD.

Stubenunreinheit: Ist der Hund vorher stubenrein gewesen, kann es passieren, dass er sein Geschäft im Haus verrichtet und die Stubenreinheit vergisst.

 

Hundekrankheiten im Alter – Seniorhunde richtig behandeln

Neben der CCD können den Vierbeiner auch zahlreiche andere Erkrankungen im Alter treffen. So sind Gelenkbeschwerden bei alten Hunden sehr häufig. Sie sind meist auf den altersbedingten Verschleiß zurückzuführen. Vor allem die Knorpelmasse und die Gelenkschmiere nehmen ab, wodurch Reibung zwischen den einzelnen Gelenken entsteht und zu Arthrose führt – ähnlich wie bei Menschen. Daher solltet Ihr schon früh an die richtige Versorgung Eures Hundes denken. Denn bereits im frühen Alter könnt Ihr mit den richtigen Nährstoffen für die Gelenke, den Krankheitsverlauf verlangsamen oder sogar verhindern. Grünlippmuschelpulver für Hunde sowie reines Kollagen sind dabei in der Ernährung essenziell und können einfach unter das Futter gegeben werden.

Ein weiteres Organ, das bei Hunden im Alter häufig Beschwerden aufweist, ist das Herz. Es ist nicht mehr so fit wie früher und zusätzlich schränken verschiedene Herzerkrankungen die Gesundheit unserer Seniorenhunde ein.

Um das Herz zu stärken kann Taurin für Hunde verabreicht werden. Diese Aminosäure kann der Vierbeiner zwar selbst herstellen, allerdings zeigen erste Forschungen, dass Herzerkrankungen, vor allem Herzmuskelschwäche, mit einem Taurinmangel zusammenhängen können. Auch für die Reproduktionsleistung sowie die Retina wird Taurin benötigt. Futterzugaben diesbezüglich sind immer mit Eurem Tierarzt abzuklären – ein Blutbild kann Euch Defizite in der Nährstoffversorgung aufzeigen.

  

Seniorenhunde – Beispiele für Beeinträchtigungen und Hundekrankheiten im Alter

Arthritis und Arthrose

Mitralklappenendokardiose – Erkrankung der Herzklappen

Gingivitis, Parodontitis und Stomatitis - Erkrankungen in der Maulhöhle

Graue Star, Lidrandtumore – Augenkrankheiten bei alten Hunden

Eine empfindlichere Blase bis hin zur Inkontinenz

Beeinträchtigung verschiedener Organfunktionen

Abnahme der Nieren- und Leberfunktionen

Schlechteres Hörvermögen

 

Alten Hund aufpäppeln und richtig unterstützen

Seniorenhunde benötigen mehr Aufmerksamkeit, Zeit und einen sensibleren Umgang ihrer Besitzer. Herrchen und Frauchen müssen sich an den alten Hund anpassen und auch die neuen Gewohnheiten weitgehend akzeptieren. Einige Tage können mit einem alten und vielleicht kranken Hund sogar sehr herausfordernd sein. Wir erleben dies gerade mit Starsky….es ist tatsächlich eine Herausforderung.

Trotzdem empfehlen wir Euren Hund weiter zu fordern und ein wenig auszulasten. Spaziergänge oder geistige Auslastung benötigen jetzt viel weniger Zeit und können deshalb problemloser in den Tagesablauf integriert werden.  

 

Kürzere und häufigere Spaziergänge

Abhängig von seiner körperlichen Verfassung gehört das Spazieren immer noch zur täglichen Abwechslung des Hundes. Ausgedehnte Spaziergänge von mehreren Stunden sollten zwar reduziert werden und auch die eine oder andere Joggingrunde ausfallen, allerdings könnt Ihr mehrere kürzere Spaziereinheiten am Tag einbauen. Frische Luft und Bewegung sind auch für alte Hunde sehr wichtig. Das Interesse des Hundes kann beim Spazieren geweckt werden und der Stoffwechsel und die Muskulatur werden gefordert.

  

Den Hund geistig fördern

Auch wenn Eure Lieblinge schon zum älteren Semester gehört, solltet Ihr sie trotzdem geistig fördern. Neue Tricks erlernen oder alte auffrischen, kurbelt Nervensystem und die Gehirnaktivität an. Vor allem wenn er bekannte Kommandos ignoriert und auch etwas starrsinnig wird, könnt Ihr mit einiger Übung die Kommandos wieder anerziehen. Kombiniert am besten Eure Kommandos mit einem visuellen Zeichen und einem Klicken oder Fingerschnalzen. Gerade bei auch nachlassendem Hörvermögen, ist die visuelle Bestätigung wichtig.

Such- oder Apportierspiele wecken Freude und Neugier und motivieren Euren Vierbeiner zusätzlich. Ideal auch für Hunde, die in Wohnungen gehalten werden und/oder nicht ständig spazieren gehen können.

 

Regelmäßige Check-Ups

Vorsorgeuntersuchungen beim Tierarzt oder Tierheilpraktiker sollten bei Seniorenhunden häufiger erfolgen. Ein jährlicher Check-Up mit großem Blutbild und einer Urinuntersuchung sind zu empfehlen. Die Organe können so besser im Blick behalten und bei möglichen Veränderungen frühzeitig reagiert werden. Denn unsere Vierbeiner können uns leider nicht mitteilen, wenn etwas zwickt. Daher sollten wir als Tierbesitzer den Seniorenhund etwas genauer untersuchen und untersuchen lassen.

 

Gesunde Ernährung mit hochwertigen Nährstoffen

Die Ernährung alter Hunde ist ein wichtiger Pfeiler in der Versorgung und Gesunderhaltung des Vierbeiners. Wegen der geringeren Aktivität darf das Futter nicht zu fettreich sein, auch die energiereichen Kohlenhydrate sollten verringert werden. Das Futter sollte an die Aktivität, das Gewicht und den Gesundheitszustand angepasst sein. Leicht verdauliche Nährstoffe, eine optimale Versorgung mit Vitaminen und Mineralien sowie funktionale Ergänzungen gehören in das Seniorenfutter oder können zusätzlich zugefüttert werden. Vor allem bei sensiblen Lebensphasen, bei Mangelernährung oder Krankheit unterstützen Futterergänzung den alten Hund.

Entsprechende Produkte und Futtersorten, die Euch in der Senioren-Phase Eure Fellnasen unterstützt, erhaltet Ihr natürlich auch bei uns.

 

Die „letzte“ Lebensphase Eurer Fellnasen beginnt bei verschiedenen Rassen zu unterschiedlichen Zeiten. Die Ausprägungen und Herausforderungen, die Euch auf diesem Wege mit Eurem Liebling begegnen, sind unterschiedlich und immer individuell. Wir empfehlen frühzeitig Eure Lieblinge zu unterstützen und sie auf dem Weg entsprechend zu fördern. Unsere Fellnasen geben uns im Laufe Ihres aktiven Lebens so viel Freude und Ausgeglichenheit – deshalb ist es nur fair und auch erforderlich, dass wir Herrchen und Frauchen dies dann an unserer „Senioren“ zurückgeben.

Das haben sie sich verdient!

 

Wuffige Grüße

 

Euer 4PfotenBio-Team

 

  

Quelle: AniForte, Tierklinik Frankenthal

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