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Würmer und Giardien - Teil 2

Würmer und Giardien – häufige und lästige Darmparasiten bei Hunden

 

Teil 2 – Giardien und Co.bei Hunden

 

Giardien und Co bei Hunden

Neben einem Wurmbefall ist die Infektion mit Protozoen, vor allem Giardien und Kokzidien, bei unseren Haustieren in Deutschland am weitesten verbreitet. Wie auch bei Würmern sind Jungtiere, erkrankte und immungeschwächte Tiere am häufigsten betroffen. Allerdings können erwachsene Hunde eine immer wiederkehrende Infektionsquelle darstellen. Denn nach einer Behandlung gegen Giardien oder Kokzidien sind die Tiere nicht automatisch immun und können sich direkt wieder infizieren. Zu der Risikogruppe gehören vor allem Tiere, die mit rohem Fleisch gefüttert werden, in Zwingern mit Artgenossen gehalten werden, sich in Tierpensionen und Tierheimen aufhalten, aber auch Tiere, die unbeobachtet Nager fressen können. Denn Nager dienen den Darmparasiten häufig als Zwischenwirte.  

In Deutschland finden sich relativ häufig Giardien bei Hunden. Dabei infizieren sich die Tiere oral durch die Aufnahme von Zysten als Schmutz- oder Schmierinfektion, fäkal kontaminiertes Wasser und Futtermittel oder zu engen Kontakt zu anderen infizierten Artgenossen. Die Einzeller nisten sich im Dünndarm der Wirte ein und vermehren sich dort. Sie ernähren sich vom Schleim des Darms und produzieren wiederum infektiöse Zysten, die mit dem Kot ausgeschieden werden. Giardien treten bei unseren Haustieren sogar häufiger auf als Würmer, vor allem bei Jungtieren sind Giardien eine der häufigsten Endoparasiten in Deutschland. Die ersten Symptome nach einer Infektion können innerhalb von 4-10 Tagen ausbrechen. Während Welpen häufig ziemlich ausgeprägte Symptome zeigen, kann eine Giardien-Infektion bei erwachsenen Tieren ganz unspezifisch verlaufen.

Mögliche Symptome von Giardien, vor allem bei Welpen ausgeprägt:

·         Immer wiederkehrender Durchfall

·         Dünnbreiige bis wässerige Kotkonsistenz

·         Schleim im Kot

·         Blutiger Durchfall

·         seltener: Erbrechen, Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust

Eine kohlenhydratreiche Ernährung soll die Darmparasiten in ihrer Vermehrung unterstützen. Daher solltet Ihr Eurem Liebling während einer Behandlung gegen Giardien wenig bis gar keine Kohlenhydrate zufüttern.

 

Kokzidien – Symptome, Infektion, Behandlung

Kokzidien sind widerspenstige Einzeller-Parasiten, die sehr unangenehm für Eure Lieblinge werden können. Ihre zahlreichen Unterarten sind der Grund dafür, warum fast jedes Wirbeltier sich mit Kokzidien anstecken kann. Dabei können sie ebenfalls auch in Zwischenwirten wie Nagern überleben und darauf ausharren vom Endwirt wie Hund und sogar Mensch aufgenommen zu werden. Haben die Darmparasiten ihren Endwirt gefunden, bohren sie sich in die Darmwand und ernähren sich von den Zellen des Darms.

In den 60er Jahren noch häufig, sind die Einzeller aktuell nicht mehr ganz so oft bei unseren Haustieren anzutreffen, allerdings gehören sie immer noch zu den häufigsten Endoparasiten bei unseren Lieblingen.

Mit Kokzidien anstecken können sich unsere Fellnasen eigentlich überall. Diese Parasiten sind sehr widerstandfähig. Infizierte Tiere scheiden sehr infektiöse so genannte Oozysten aus, die wiederum von anderen Tieren aus der Umwelt aufgenommen werden. Dabei findet die Ansteckung mit Kokzidien ähnlich wie bei Giardien durch Schmierfunktion, verunreinigtes Wasser und Futter oder durch Übertragung von anderen Tieren. Kokzidien unseren Fellnasen können einen Nährstoffverlust auslösen, weswegen die Tiere zunehmend fressen wollen.

Symptome bei infizierten Tieren treten nicht immer in Erscheinung. Meist zeigen sie sich besonders ausgeprägt bei jungen Hunden, da diese noch kein intaktes Immunsystem haben.

Symptome sind:

·         Wässriger Durchfall

·         Zum Teil blutiger, schleimiger Kot

Häufig erfolgen die Befunde nach prophylaktischer Kotuntersuchungen. Fällt der Befund bei Hund positiv aus, findet eine Behandlung von Kokzidien mittels spezieller Medikamente statt. Zudem bietet sich eine Stärkung der Darmflora an, um den Nährstoffverlust auszugleichen und die Zellen der Darmwand zu fördern.

Fazit

Es gibt jede Menge Darmparasiten, die unsere geliebten Fellnasen befallen können. Die häufigsten sind Giardien, Spulwürmer und der eine oder andere Bandwurm.

Deshalb gilt - häusliche Hygiene und regelmäßige Vorsorge mittels Wurmkuren kann das Risiko für einen Wurmbefall deutlich minimieren und mögliche Folgeschäden verhindern. Wir haben entsprechende sehr verträgliche Produkte auch in unserem Shop.

Zudem bietet sich auch immer eine Kräftigung des Immunsystems an, denn starke Abwehrkräfte können nicht nur Parasiten in Schach halten, sondern sind vor allem ein Schutz gegen viele andere Erkrankungen.

Ansprechpartner bei akuten Problemen ist in jedem Fall der Tierarzt Eures Vertrauens.

 

Wuffige Grüße

Euer 4PfotenBio-Team

 

 

 

Quelle: Tierklinik Frankenthal, AniForte.de

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